Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Vortrag zur Rolle der EU in der WTO am 06. Juli 2016

'Zwischen Liberalisierung und Protektionismus: Die EU in der Welthandelsorganisation'.
Referentin: Dr. Eva-Mareike Schmitt (Uni Gießen),
Ort: Hörsaal XIX (Mel),
Zeit: Mittwoch, 06.07.2016, 18:15-19:45 Uhr

Die Europäische Union ist von entscheidender Bedeutung für die internationale Handelspolitik und das Funktionieren der weltwirtschaftlichen Institutionen, insbesondere auch der Welthandelsorganisation. Gerade weil die Welthandelsorganisation zunehmend durch Interessendifferenzen und Arbeitsüberlastung geprägt wird, kann die Europäische Union - vertreten durch die EU-Kommission - erheblichen Einfluss auf den Erfolg zukünftiger Verhandlungen ausüben. Der Charakter dieses Einflusses ist allerdings umstritten: Während sich die EU selbst als liberalisierungsbereiten Motor im Rahmen der gegenwärtigen Doha-Runde sieht, kritisieren Schwellen- und Entwicklungsländer sowie Nichtregierungsorganisationen ihren teils protektionistischen Ansatz. Im Anschluss an den Vortrag gibt es Gelegenheit zur Diskussion mit der Referentin.

Einladung Vortrag zur Rolle der EU in der WTO am 6. Juli 2016

Einladung Vortrag zur Rolle der EU in der WTO am 6. Juli 2016

Vortrag zur Zukunft des Nahen Osten am 21. Juni 2016

"Der Nahe Osten 2025: Zukunftsszenarien und Implikationen für  Wissenschaft und Politik“ (Dr. Florence Gaub, EUISS, Paris),
Ort:  Hörsaal XIV c (Löwengebäude), Dienstag 21.06.2016, 18:15-19:45 Uhr.

Die Zukunft des Nahen Ostens wird momentan als eher düster wahrgenommen.  Doch wer die mögliche Zukunft der Region verstehen will, muss einen  Schritt weg vom Tagesgeschehen machen und sich den mittel- und  langfristigen Prozessen zuwenden. Der Vortrag versucht, mithilfe der  Analyse von Megatrends die Entwicklungen im Nahen Osten vorherzusagen  und gibt Auskunft darüber, wer den Werdegang beeinflussen könnte - und  vor allem wie. Die Referentin ist renommierte Nahostexpertin am Institut  für Sicherheitsstudien der Europäischen Union in Paris.

Einladung Nahost

Einladung Nahost

Podiumsdiskussion zur "Flüchtlingskrise" am 08. Juni 2016

Die „Flüchtlingskrise“ berührt eine Reihe von Politikfeldern, von der nationalen und europäischen Asylpolitik über die Bekämpfung der Fluchtursachen vor Ort, der Debatte um die (westlichen) Interventionen in Ländern wie Afghanistan, dem Irak und Libyen bis hin zur Eindämmung von Schleuseraktivitäten im Mittelmeer und der Ägäis. Die Podiumsdiskussion nimmt die internationalen Aspekte des Themas in den Blick und fragt:

1. Welche konkreten Risiken bzw. Konfliktfelder begründen auf mittlere und längere Sicht aktuelle oder potenzielle Fluchtursachen?

2. Was kann Deutschland bzw. Europa leisten, um diesen Fluchtursachen kurz-, mittel- oder langfristig zu begegnen? Haben wir erfolgversprechende Strategien? Und: Wo liegen die Grenzen unserer Einflussnahme?

Einladung Podiumsdiskussion Flüchtlingskrise

Einladung Podiumsdiskussion Flüchtlingskrise

Podiumsdiskussion "Die Welt aus den Fugen?!"

Die Welt aus den Fugen?!

Die Welt aus den Fugen?!

"Die Welt aus den Fugen?!": Podiumsdiskussion zur Neuauflage des "Handwörterbuch Internationale Politik". Es diskutieren: Prof. Dr. S. Gareis, Prof. Dr. M. Klein, C. Stock, Prof. Dr. C. Tietje, Prof. Dr. J. Varwick, am 15.12.2015, 16:00-18:00 Uhr im Hörsaal XXX, Mel. Flyer hier:

Vortrag: "Die Menschenrechte als Fundament der Vereinten Nationen - Ein Blick zurück auf die Anfänge einer Revolution" (12.11.2015, 18 Uhr)

In der Charta der Vereinten Nationen bekannten sich die Gründungsstaaten zur Achtung der Menschenrechte als Ziel der neu geschaffenen Weltorganisation. Das Völkerrecht, für das der Mensch bis zu diesem Zeitpunkt hinter dem Schleier der staatlichen Souveränität verborgen war, nahm damit erstmals „Wert und Würde der menschlichen Persönlichkeit“ in den Blick.

Der Vortrag von Prof. Dr. Thilo Rensmann wird  im Rahmen der Veranstaltungsreihe „70 Jahre Vereinte Nationen – Starke UNO, bessere Welt?“ den Prozess der „Humanisierung“ des Völkerrechts nachzeichnen. Prof. Rensmann ist Inhaber des Lehrstuhls für Völkerrecht, Europarecht und Öffentliches Recht an der TU Dresden. Er leitet überdies die „Forschungsstelle Vereinte Nationen“ der TU Dresden und ist Direktor des dortigen Zentrums für Internationale Studien.

Der Vortrag findet im Hörsaal II des neuen Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Zentrums in Halle statt (Emil-Abderhalden-Str. 28; der Hörsaal befindet sich in dem Backsteingebäude Ecke Adam-Kuckhoff-Str./Emil-Abderhalden-Str.).

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe „70 Jahre Vereinte Nationen“ finden Sie auf der Website der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (Landesverband Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) (http://www.dgvn-sachsen.de/joomla/index.php/aktuelles   )

Gastvortrag zum Thema "Russia's Global Media Strategy"

Am 30.10.2015 (12:00-13:30 Uhr s.t.) wird Professor Ann Cooper einen Gastvortrag zum Thema "Russia's Global Media Strategy" halten. Frau Cooper ist Professorin für internationalen Journalismus an der Columbia  University Graduate School of Journalism. An den Vortrag wird sich eine  Diskussionsrunde anschließen. Die Veranstaltung findet im Hörsaal B, Melanchthonianum, Universitätsplatz 10 statt.
Flyer Ann Cooper final.pdf (135,5 KB)  vom 30.09.2015

Gastvortrag zum Thema "NATO - A relic of the cold war or an indispensable alliance?"

Am 27.10.2015 (14:00-16:00 Uhr s.t.) wird Dr.  Patrick Keller einen Gastvortrag zum Thema "NATO - A relic of the cold  war or an indispensable alliance?" halten. Dr. Keller ist Koordinator  für Außen- und Sicherheitspolitik der Konrad-Adenauer-Stiftung. An den Vortrag wird sich eine Diskussionsrunde anschließen. Die Veranstaltung findet in Raum E.31 in der Emil-Abderhalden-Straße 26/27 (GSZ) statt.
Flyer Patrick Keller_2015-10-27.pdf (121,9 KB)  vom 05.10.2015

Notenübersicht Wiederholungsklausur BA Basismodul IB Sommersemester 2015

Offener Brief

Zusammen mit einer Reihe an Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich der deutschen Politikwissenschaft hat Prof. Dr. Varwick einen Aufruf zur Frage, wie mit Russland umzugehen ist unterzeichnet ("Détente without  Illusions"). Der Aufruf versteht sich als Gegenposition zu dem kürzlich erschienenen Appell "Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!"  (http://www.zeit.de/politik/2014-12/aufruf-russland-dialog   ). Der Text unseres Aufruf findet sich unter:  http://www.aicgs.org/issue/detente-without-illusions/   

Politikberatung im Bereich internationale Politik: Prof. Dr. Johannes Varwick in die „Studiengruppe Global Commons“ berufen

Wissenschaftler, Bundestagsabgeordnete und Experten aus verschiedenen Bundesministerien befassen sich in einer ab Juni 2015 tagenden Studiengruppe mit Prozessen der Globalisierung, Transnationalisierung und Internationalisierung in den drei so genannten Global Commons (See/Cyber/Weltraum).Dabei soll skizziert werden, vor welche Herausforderungen sowohl die globalen Handelsbeziehungen als auch die internationale Sicherheitspolitik in einer Ära machtpolitischer Veränderungen gestellt werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Betrachtung jeweiliger Schnittstellen: So bedroht Piraterie bspw. Sicherheit und Handel, Cybersabotage wirkt sich auf den freien Fluss von Informationen aus und hat zugleich militärisch-strategische Implikationen. Eine solche Studiengruppe gibt Gelegenheit, jenseits des politischen Tagesgeschäfts langfristige strategische Überlegungen anzustellen und sie in den parlamentarisch-politischen Prozess einzuspeisen. Prinzipiell soll erörtert werden, welche Risiken und Chancen sich aus die Global Commons betreffenden Trends ergeben. Welche Strategien bieten sich der deutschen und europäischen Politik im Umgang mit diesen weltweiten Veränderungen? Die Gruppe steht unter der Leitung des Bundestagsabgeordneten Andreas Nick (CDU) und wird von der Konrad-Adenauer-Stiftung getragen. Sie soll in einem abschließenden Policy Paper politische Handlungsempfehlungen entwickeln.

„Krise in der Ukraine – Europa aus den Fugen?“

Diskussionsveranstaltung von Dr. Karamba Diaby,MdB und dem  SPD-Stadtverband Halle (Saale) mit  Dr. Andrij Melnyk (Botschafter der  Ukraine in Deutschland), Dr. Rolf Mützenich (stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion) sowie mit Prof. Dr. Johannes Varwick (Professor für Internationale Beziehung und europäische Politik) am 14. Juli 2015 von 17:00 bis 19:00 Uhr in den Franckeschen Stiftungen, Freylinghausen-Saal (Franckeplatz 1, Haus 1, 06110 Halle/Saale). Anmeldung wird erbeten unter  https://www.facebook.com/events/865139843565821/    oder siehe pdf-Datei.


150714_Einladung_Krise in der Ukraine - Europa aus den Fugen.pdf (137,3 KB)  vom 06.07.2015

Veranstaltungshinweis: Steht Europa vor einem neuen Krieg? Die Europäische Außen- und Sicherheitspolitik in der Ukraine-Krise

Am Dienstag, 06. Mai diskutieren

  • Dr. Rolf Mützenich, stellv. Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion  für Außenpolitik, Verteidigung und Menschenrechte
  • Prof. Dr. Johannes Varwick, Professor für Internationale Beziehungen  und europäische Politik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Arne Lietz, SPD-Spitzenkandidat (LSA) für die Europawahlen

über Konsequenzen der aktuellen Ukraine-Krise für die Gemeinsame Außen-  und Sicherheitspolitik. Die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik  (GASP) der EU steht vor der Frage, wie sie nach dem Regierungswechsel in  Kiew ihre Beziehungen zur neuen Regierung und Russland gestaltet. Die 28  Mitgliedsstaaten und die EU-Institutionen sind in einem schwierigen  Abstimmungsprozess: Auf der einen Seite vertieft die EU ihre östliche  Partnerschaft mit der Unterzeichnung des politischen Teils des  Assoziierungsabkommens mit der Ukraine. Auf der anderen Seite gibt es  politische und ökonomische Bedenken gegenüber Sanktionen gegen Russland.  Die Ukraine-Krise ist nicht zuletzt auch ein Testlauf für den jungen  diplomatischen Dienst der EU unter Catherine Ashton. Diskutiert werden  sollen Fragen wie: Wie soll die Europäische Union der Ukraine-Krise  begegnen? Wie verändert die Ukraine-Krise die außen- und  sicherheitspolitische Abstimmung der EU? Wie beeinflussen die USA und  die NATO den Kurs? Welche Rolle spielen die anstehenden Europawahlen?

Veranstalter: Jusos & Juso-HSG Halle (Saale)

Hier nochmal die Rahmendaten:
06.05.2014, 19-20:30 Uhr
Hörsaal XV (Melanchthonianum)

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Interview zum Internationalen Strafgerichtshof

Am 1. April 2015 tritt Palästina als regulärer Vertragsstaat dem Rom-Statut des Internationalen Strafgerichtshofs bei. Zusätzlich hat es sich bereits Anfang Januar vorläufig der Gerichtsbarkeit des Gerichtshofs unterworfen. In der Folge hat die dortige Anklagebehörde Vorermittlungen zu der bewaffneten Auseinandersetzung zwischen Israel und Palästina im vergangenen Jahr aufgenommen. Aus diesem Anlass hat Radio Corax ein Interview mit Christian Stock geführt, das Sie hier anhören können:

Studierende aus Halle nehmen am "Bremen International Model United Nations" teil

DGVN

DGVN

Eine Gruppe Studierender hat im Rahmen des Seminars "Einführung Vereinte  Nationen" am UNO-Planspiel "Bremen International Model United Nations   "  teilgenommen. In der viertägigen Simulation konnten die  Studentinnen und Studenten die Generalversammlung, den Sicherheitsrat  und den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen aus der Sicht von  Diplomaten praktisch nachvollziehen. Die Sitzungen wurden so authentisch  wie möglich simuliert. Behandelte Themen waren u.a. ein "Framework on  the Prevention of Militarization, Weaponization, and Arms Racing in  Outer Space", "How far does the right of asylum go?" und "The Syrian  Civil War and the Role of world community". Die Exkursion wurde  großzügig von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen,  Landesverband Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (DGVN   ) unterstützt. Die DGVN versteht sich als zivilgesellschaftliche  Anlaufstelle für alle Fragen der Vereinten Nationen und fördert das  Interesse und die Beschäftigung mit deren Themen.

Forschungspreis zu UN-Themen

Die "Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen" schreibt den diesjährigen Dissertationspreis aus. Alle Informationen finden Sie hier:


Ausschreibung Dissertationspreis 2015.pdf (186,6 KB)  vom 26.01.2015

Vortrag am 10.12.2014: Peacekeeping im 21. Jahrhundert

Der Lehrbereich für Internationale Beziehungen und europäische Politik sowie die VN-Hochschulgruppe laden herzlich ein zum Vortrag:

"Peacekeeping im 21. Jahrhundert - Ein Besuch bei der UN-Friedensmission MONUSCO"

Im September 2014 führte eine Studienreise der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) 20 Teilnehmer nach Ruanda, DR Kongo und Tansania. Franziska Knur (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europa- und Völkerrecht an der TU Dresden) berichtet am Mittwochabend von ihrem Besuch bei der UN-Friedensmission MONUSCO in der Demokratischen Republik Kongo und diskutiert einige Grundlagen, Entwicklungen und Herausforderungen des UN-Peacekeepings im 21. Jahrhundert.

Wann: Mittwoch, den 10.12.2014 um 18:00 Uhr
Wo: Hörsaal B (Mel)

Blauhelme MONUSCO

Blauhelme MONUSCO

Blauhelme MONUSCO

Einladung Gastvortrag NATO

Am Dienstag, den 09. Dezember spricht Dr. Cornelia Frank, Universität  Frankfurt, zum Thema "Warum der Demokratieexport der NATO (nicht)  erfolgreich war: Nichtintendierte Konsequenzen, Veto-Spieler,  Norm-Opportunisten und Norm-Entrepreneure in Polen und Tschechien“  (16:15-18:00 Uhr im Mel Hörsaal A). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Einladung Gastvortrag NATO

Einladung Gastvortrag NATO

Einladung Gastvortrag Außenpolitikforschung

Am Dienstag, den 09. Dezember spricht Dr. Cornelia Frank, Universität  Frankfurt, zum Thema "Psychologische Außenpolitikforschung: Konzepte,  Ansätze, Fallbeispiele" (18:15-20:00 Uhr im Audimax HS XXII). Alle  Interessierten sind herzlich eingeladen.

Einladung Gastvortrag AP-Forschung

Einladung Gastvortrag AP-Forschung

EINLADUNG PODIUMSDISKUSSION am 03.12.2014 in Berlin

Johannes Varwick diskutiert auf einer Podiumsdiskussion in Berlin mit   weiteren Gästen über das Thema 'Vom „Konzert der Mächte“ zum neuen   „Kalten Krieg“?'. Die Einladung finden Sie hier:

Einladung 03. Dezember 2014

Einladung 03. Dezember 2014

EINLADUNG PODIUMSDISKUSSION am 26.11.2014

der Lehrstuhl lädt ein zu einer Podiumsdiskussion "Soziales Europa: Ein  Ausweg aus der Akzeptanzkrise der EU?" am Mittwoch, den 26.11.2014,  18:00-20:00 Uhr im HS XVIII [Mel]. Es diskutieren: Prof. Dr. Eberhard  Eichenhofer (Uni Jena), Prof. Dr. Ingo Pies (Uni Halle), Frank Sitta  (Wirtschaftsjunioren SA), Prof. Dr. Johannes Varwick (Uni Halle)  und  Manuel Wäschle B.A. (Uni Halle). Alle Interessierten sind herzlich  willkommen. Die Einladung finden Sie hier:

Einladung Podiumsdiskussion

Einladung Podiumsdiskussion

*Prof. Varwick als sicherheitspolitischer Experte im Bundestag*

Prof. Dr. Johannes Varwick ist als Experte für die Anhörung der 5.  Sitzung der "Kommission zur Überprüfung und Sicherung der  Parlamentsrechte bei der Mandatierung von Auslandseinsätzen der  Bundeswehr" (Rühe-Kommission) in den Deutschen Bundestag geladen. Die  Agenda und den Fragenkatalog der Sitzung am 11.9.2014 finden Sie unter: http://www.bundestag.de/blob/287618/9d3c0b63a340385cac46bff4a9381da9/to_005-11-09-2014-data.pdf   

Einladung zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion "Russland und der Westen – ein neuer Kalter Krieg?"

Angesichts der Entwicklungen der vergangenen Monate in der Ukraine  einschließlich der Krim und in den angrenzenden und naheliegenden  Staaten soll die aktuelle weltpolitische Lage mit den sich daraus  ergebenden sicherheitspolitischen, politischen und auch wirtschaftlichen  Folgen, Risiken und Handlungsmöglichkeiten mit spannenden Gästen  diskutiert werden. Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 11. Juni  2014, 19.00 Uhr, Großer Festsaal im Stadthaus, Marktplatz 2, 06108  Halle. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Nähere  Informationen finden Sie hier:

Einladung Podiumsdiskussion 11. Juni 2014

Einladung Podiumsdiskussion 11. Juni 2014

Video: Livestream zur Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Johannes Varwick 'Global Commons' und Sicherheitspolitik: just Securitization? am 21. Mai 2014

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Livestream zur Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Johannes Varwick 'Global Commons' und Sicherheitspolitik: just Securitization? am 21. Mai 2014

Podiumusdiskussion: Die Vereinten Nationen in einer Zeit der Krisen am 19. Mai 2014

Bericht Podiumsdiskussion vom 19.05.2014

Die Vereinten Nationen sind unvollkommen, aber wichtig – und es hängt von ihren Mitgliedstaaten ab, ob sie hilfreich bei der Bewältigung globaler Fragen sind oder nicht. Das könnte man als einstweiliges Fazit des Diskussionsabends „Die Vereinten Nationen in einer Zeit der Krisen“ sehen, den der Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und europäische Politik am 19. Mai 2014 gemeinsam mit dem Landesverband Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen und der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in der Leopoldina in Halle veranstaltet hat.

Die vier Podiumsgäste – Dr. Beate Wagner (Generalsekretärin der DGVN, Berlin), Prof. Dr. Christian Tietje (Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht und Internat. Wirtschaftsrecht, MLU), Dr. Helmut Volger (Koordinator des Forschungskreises Vereinte Nationen, Potsdam) und Prof. Dr. Johannes Varwick – stimmten darin überein, dass die Bereitschaft zu multilateralem Handeln seitens der Staaten abgekühlt sei. Anhand so unterschiedlicher Themen wie Nahrungsmittelkrisen, aktuellen Ereignissen in der Friedenssicherung, der Ukrainekrise oder auch der Umsetzung von Menschenrechtsverträgen wurden die Leistungen des Systems der Vereinten Nationen gewürdigt. Und dennoch wurde klar, dass ohne eine starke Unterstützung der Mitgliedstaaten kaum Fortschritte erwartet werden können. An diesem Punkt wurde auch angemahnt, dass Deutschland seine tragende Rolle in der internationalen Politik nicht auf finanzielle Unterstützung beschränken dürfe, sondern die Arbeit der Vereinten Nationen aktiv und entscheidungsfreudig unterstützen müsse.

Foto Stefan Bannert

Foto Stefan Bannert

Prof. Varwick und Dr. Volger

Prof. Varwick und Dr. Volger

Veranstaltungshinweis: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Asylpolitik Flyer

Asylpolitik Flyer

*Debatte um vermeintliche Militarisierung des Lehrstuhls "Internationale Beziehungen und europäische Politik"*

Die Hochschulgruppe "Sozialistischer Demokratischer Studierenden-Verband" hat den Vorwurf einer Militarisierung des Lehrstuhls erhoben und in einem "Offenen Brief" den Lehrstuhlinhaber, die Fakultät und den Senat zu einer Stellungnahme aufgefordert. Den "Offenen Brief" sowie die Antwort des Lehrstuhlinhabers darauf finden Sie hier als pdf-Dokument. Gerne können Sie sich an der Debatte beteiligen, und per Email an einen Kommentar schicken. Wir werden diese Kommentare (sofern sie mit Namen versehen sind) sammeln und an dieser Stelle veröffentlichen.


Offener Brief SDS Juli 2014.pdf (438,4 KB)  vom 17.07.2014


Antwort Varwick auf Offenen Brief SDS dielinke.pdf (97,5 KB)  vom 17.07.2014

Die Debatte in der Kommission des Deutschen Bundestages "Auslandsrechte  und Parlamentsbeteiligung" am 10.09.2014  ist auch im Parlamentsfernsehen  zu betrachten. Sie dauerte gut 5 Stunden, und ist ein Fundus für alle,  die sich mit diesen Fragen beschäftigen. Der link lautet:
http://www.bundestag.de/mediathek/?action=search&ids=3824190&instance=m187&mask=search&contentArea=details   
Die Statements von Prof. Varwick finden sich in den Minuten 3.46-4.05  und  5.06-5.14. Die vorgelegten schriftlichen Berichte der Experten  finden sich unter:
http://www.bundestag.de/bundestag/gremien18/auslandseinsaetze/oeffentlichesitzungen/-/287468   

Dr. Oleg Semenov

Dr. Oleg Semenov

Dr. Oleg Semenov

Oleg Semenov,

Associate Professor, Ph.D. in history since 2006, will be a guest researcher within DAAD Immanuel Kant scholarship program at Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Politikwissenschaft und Japanologie during 2014 Fall semester under the kind supervision of Prof. Johannes Varwick.

Dr. Semenov is a Deputy Director at the Institute of International Relations and World History in Nizhny Novgorod State University, Russia.  He is the author of 35 published papers and his main areas of interest are: German foreign and security policy, European military and political integration, Russian-German relations. During his academic career, Dr. Semenov took part in Russian and international conferences and seminars in N. Novgorod, St.-Petersburg, Moscow, Prague, Barcelona, Brussels, Berlin, Rome, Madrid, Stockholm, Uppsala, Taipei.

During his stay in Halle, Dr. Semenov will also conduct a seminar for German students dedicated to contemporary Russian foreign policy with particular attention to decision-making process as well as functional and regional priorities.

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